» Projektbeschreibung
» Ziele
» Systemarchitektur
» Projektpartner
» Events & News
» Veröffentlichungen
» FAQ
» Glossar

Partner Bereich

Glossar
Geman Portuguese Swedish Spanish English

The source of this glossary can be found at http://www.baysleep.com/sleep_dictionary.htm

A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V W  X  Y  Z

A zur Oberseitezum Seitenanfang

Albtraum - eine schlafunterbrechender Traum, an den man sich meist sehr detailliert erinnern kann. Ein angsterfüllter Traum der den Schlafenden oft aus dem REM-Schlaf weckt. Er wird vom "sleep terror" abgegrenzt, welcher ein plötzliches, teilweises Aufwecken aus dem NREM-Schlaf ist und den Schlafenden z.T. schreiend aufwachen lässt, allerdings selten anschauliche Bilder beinhaltet.

Alpha Rhythmus - Am gleichmäßigsten und voherschend während entspannter Schlaflosigkeit, besonders bei geschlossenen Augenoder in der Dunkelheit. Die Frequenz von Alpha Rhythmen beträgt 18 Hertz (Schwingungen pro Sekunde).
Alpha-Wellen – durch Gehirnstrommessung (EEG) feststellbare Wellen die in Phasen ruhiger Schlaflosigkeit auftreten, etwa wenn die Augen geschlossen sind. Die Frequenz der Alpha-Wellen beträgt zwischen 8 und 12 Hertz (Schwingungen pro Sekunde). Sie kennzeichnen den schlaflosen Zustand im Menschen.
Alternative Medizin – jede der unterschiedlichen Praktiken oder Heilungsverfahren zur Behandlung von Krankheiten die nicht in der traditionellen britischen oder amerikanischen medizinischen Schule gelehrt werden. Einige umfassen Homöopathie, Kräuterheilmittel, Akkupunktur, Meditation, Chiropraktik und Gesundbeten.
Anticonvulsiva – eine Medikamentengruppe die Empfindungsstörungen unterdrücken hilft; werden oft zur Behandlung epileptischer Anfälle verwendet.
Antidepressiva - eine Medikamentengruppe die traditionell zur Linderung oder Vermeidung psychicher Störungen im Zusammenhang Depression zum Einsatz kommt, aber auch bei der Behandlung von cataplexy, hypnagogic hallucinations, und sleep paralysis Verwendung findet.
Antihistamin – ein Medikament dass Histamin blockiert (Histamin: ein Stoff der Entzündungen verbreitet und zu allergischen Reaktionen führt); Antihistamine sind wegen ihrer beruhigenden Wirkung ein typischer Bestandteil von rezeptfrei erhältlichen Schlaftabletten.
Anxiolytics – ein Medikament zur Linderung von Angstgefühlen und Beklemmungen.
Apnoe (Atemstillstand) – abgeleitet vom griech. "Atmen wollen" ; Abschnitte von Atemaussetzern während des Schlafes von mindestens 10 Sekunden. Siehe auch zentrale, chronische, gemischte oder obstruktive Apnoe.
Architektur des Schlafes – die Struktur des Schlafzyklus' und des Wachseins wie sie im Laufe einer Schlafphase auftritt
Augmentation (Vergrößerung) – das Resultat des längerandauernden Gebrauchs von dopaminergic agents währenddessen Symptome (of Restless Legs Syndrome) in den Tag verlagert werden, was z.T. eine Medikamenteneinnahme während des Tages erforderlich macht.
Automatisches Verhalten - Durchführung von Aktivitäten, an die man sich wenig oder gar nicht erinnert
B zur Oberseitezum Seitenanfang

benzodiazepine - eine Klasse von Beruhigungsmitteln für das zentrale Nervensystem, z.B. Valium (diazepam), Klonopin (clonazepam), Restoril (temazepam), and Halcion (triazolam); nützlich für die Behandlung von Schlaflosigkeit, Restless Legs Syndrome, Periodic Limb Movement Disorder, Schlafwandeln, and REM Verhaltensstörungen.

Beta Rhythmus - Gewöhnlicherweise in Verbindung mit "wacher" Schlaflosigkeit. Sie sind schneller als Alpha-Wellen und schwingen mit etwa 35 Hertz.
Beta-Wellen – durch Gehirnstrommessung (EEG) feststellbare Wellen mit einer Frequenz von 13 bis 35 Hertz (Schwingungen pro Sekunde) die typischerweise während aktiver Schlaflosigkeit auftreten, sie treten auch in Verbindung mit der Einnahme von psychotropic Medikamenten auf, wobei die Augen auch wiederholt blinken können.
Bettnässen – unkontrolliertes Urinieren während des Schlafes. Diese Störung häufiger bei Kindern und ist oft mit dem Reifeprozess verbunden; häufiges nächtliches Bettnässen jedoch weist auf andere physische oder emotionale Probleme hin.
bilevel positive airway pressure (BiPAP) – Therapie, bei der ein Kompressor höheren Luftdruck zum Einatmen und niedrigeren Luftdruck zum Ausatmen erzeugt. BiPAP wird bei Patienten mit Atemstillstand eingesetzt, die einen konstant hohen Luftdruck mit CPAP nicht ertragen.
bimaxillary advancement – eine chirurgische Prozedur bei der die oberen und unteren Kieferknochen und Zähne nach vorn verschoben und mit Titan Platten und Schrauben fixiert werden. Damit wird das weiche Gewebe nach vorn gezogen, was der Zunge mehr Raum lässt.
Biologische Uhr - beschreibt den internen Mechanismus der zeitlichen Koordinierungden die meisten Lebewesen haben und desen Sitz im suprachiasmatic nucleus vermutet wird. Es ist die derzeitige Erklärung für die Regulation von verschiedenen zyklischen Verhaltensweisen mit physiologischen Prozessen und die und Synchronisation mit Umweltereignissen.
Biologischer Rhythmus – regelmäßiges Muster oder Zyklus von Veränderungen in einem Organismus bezogen auf eine eine physicalische Variable, etwa Puls, Körpertemperatur, Schlaf-Wach-Zyklus etc..
BiPAP (bilevel positive airway pressure) – Therapie, bei der ein Kompressor höheren Luftdruck zum Einatmen und niedrigeren Luftdruck zum Ausatmen erzeugt. BiPAP wird bei Patienten mit Atemstillstand eingesetzt, die einen konstant hohen Luftdruck mit CPAP nicht ertragen.
bright light therapy - dient der Behandlung von Störungen des zirkadischen Rhythmus'. Wird ebenfalls bei der Behandlung der Seasonal Affective Disorder (SAD) eingesetzt.
C zur Oberseitezum Seitenanfang

Chronische Schlaflosigkeit - regelmäßige Schlaflosigkeit die mindestens mehr als drei Wochen dauert und ohne Behandlung fortbesteht.

Chronobiologie – die Wissenschaft, die sich u.a. mit dem biologischen Rhythmus, Mechanismen der zeitlichen Koordination, Schlaf-Wach-Zyklen, der Herzfrequenz, den Winterschlaf-Zyklen und der Körpertemperatur beschäftigt.
cognitive-behavioral therapy – Psychologische Therapy die auf die Änderung der inneren Haltung und Vorstellungen bezüglich Schlaf uind Schlaflosigkeit abzielt.
compulsive hyperphagia – eine Störung des übermäßigen und a disorder of excessive and zwanghaften Zuvielessens, oft begleitet von anderen Störungen, etwa übermäßiger Sexualität und übermäßiger Schlaflosigkeit, steht auch in Verbindung mit dem Kleine-Levin Syndrom.
continuous positive airway pressure (CPAP) - Art der Therapie zur effektiven Behandlung obstruktiven Atemstillstandes (s. dort) wobei während des Schlafes eine Atemmaske getragen wird und über einen Kompressor Luft durch die Nase und die Atemwege geblasen wird.
CPAP (continuous positive airway pressure) – Art der Therapie zur effektiven Behandlung obstruktiven Atemstillstandes (s. dort) wobei während des Schlafes eine Atemmaske getragen wird und über einen Kompressor Luft durch die Nase und die Atemwege geblasen wird.
D zur Oberseitezum Seitenanfang

Delayed Sleep Phase Syndrome (DSPS) – eine Störung des zirkadischen Rhythmus' charakterisiert durch Schwierigkeiten beim abendlichen Einschlafen und Schwierigkeiten beim morgentlichen Aufwachen zu einer gewünschten Zeit. Die gewünschte Schlafenszeit ist ist dabei nicht im Takt mit der Schlafenszeit des Körpers.

Delta Rhythmus - Tritt hauptsächlich in den tiefen Stadien des Schlafes auf (Phasen 3-4), auch bekannt als langsamer Schlaf. Delta Rhythmen schwingen mit weniger als 4 Hertz.
Delta Schlaf – auch als "Schlaf der langsamen Wellen" bezeichnet; ein Ausdruck der die Phasen des Schlafes mit Delta Wellen charakterisiert. Er ist die erholsamste Phase des Schlafes.
Delta Wellen – durch Gehirnstrommessung (EEG) feststellbare Wellen mit einer Frequenz von weniger als 4 Hertz (Schwingungen pro Sekunde), die hauptsächlich in den Phasen 3 und 4 des Schlafes auftreten. Dieser Schlaf wird als sehr erholsam betrachtet.
dopaminergic agents – eine Gruppe von Medikamenten mit dem Botenstoff Dopamin, meist in der Behandlung von Parkinson Patienten verwendet; ebenfalls hilfreich in der Behandlung Restless Legs Syndrome und Periodic Limb Movement Störung.
E zur Oberseitezum Seitenanfang

Einschlafen - der Übergang vom Muntersein in den Schlaf, normalerweise in den NREM-Schalf der Phase 1 (unter Umständen, bspw. Kindheit, Narkolepsie, direkt in den REM-Schlaf). Die meisten Polysomnographen sehen eine EEG-Abschwächung, eine Reduktion und schließliche Einstellung der alpha-Aktivität, das Vorhandensein von EEG-Kurvenspitzen und langsame rollende Augenbewegungen (die Bestandteile des NREM-Schlafes der Phase 1) als ausreichend an, um Einschlafen festzustellen; andere fordern das Vorhandensein von Wellenformen der Phase 2. (Siehe Schlaflatenz, Schlafphasen)

Elektroenzephalogramm (EEG) - das Messen und Aufzeichnen der Gehirnstromaktivität. Es werden Frequenzen im Bereich unter 3,5 Hertz (delta), 4 bis 7,5 Hertz (theta), 8 bis 12 Hertz(alpha), und oberhalb 13 Hertz (beta) gemessen. Die Elektroden werden üblicherweise an den Positionen C3 und C4 auf dem Kopf plaziert.
Elektromyogramm (EMG) - das Messen und Aufzeichnen der Muskelaktivität, besonders unter dem Kinn, entlang der Kiefer und an den Beinen.
Elektrookulogramm (EOG) – das Ablesen und Aufzeichnen der Augenbewegungen, wesentlich für die Bestimmung der einzelnen Schlafphasen.
Endogener zirkadischer Schrittmacher – interner Mechanismus im Gehirn, der an der Seite des suprachiasmatic nucleus vermutet wird, treibt periodische Prozesse im menschlichen zirkadischen Zeitsystem an, etwa den Schlaf-Wach-Zyklus, die Körpertemperatur und die Kortisolausschüttungen.
Entspannungstherapie – also termed relaxation imagery; verschiedene Methoden und Techniken zur Verminderung der Insomnia die helfen, Körper und Geist zu entspannen und die das Einschlafen erleichern.
Erwachen - "Spontanes" Erwachen tritt meist aus dem REM-Schlaf heraus auf (es ist ebenfalls möglich, aus dem NREM-Schlaf zu erwachen). Wenn man wach ist, haben die Hirnstromwellen alpha- oder beta-Form (siehe Hirnstromwellenrhythmen), der Muskeltonus ist hoch und man bewegt sich bewußt.
Erwecken - "Teilweises" Erwecken ist der abrupte Übergang von einem tiefen Stadiumvon NREM Schlaf (Stadium 3-4) zu einem weniger tiefen (Stadium 2 or 1). "Volles" Erwecken bedeutet Erwachen. Während des Erweckens, steigt der Muskeltonus, das Herz schlägt schneller und meist man bewegt sich.
F zur Oberseitezum Seitenanfang
Fortgeschrittenes Schlafphasen Syndrom – eine Störung des zirkadischen Rhythmus' bei dem am frühen Abend Schläfrigkeit einsetzt und am frühen Morgen Schlaflosigkeit auftritt

Fragmentierung - die Unterbrechung einer beliebigen Schlafphase durch das Wechseln in eine andere Schlafphase oder Erwachen. Schlaffragmentierung bedeutet wiederholte Unterbrechungen des Schlafes durch Erwecken und Erwachen.

G zur Oberseitezum Seitenanfang

Gehirnstromwellen-Rhythms - Muster elektrischer Aktivitäten des Gehirns, u.a.:

genioglossus advancement – eine chirurgische Operation die den genioglossus muscle von seiner ursprünglichen Position trennt und an einer Position weiter vorn befestigt mit dem Ziel, das Zungenhintere weiter nach vorn zu ziehen, um so den Raum für Luft hinter der Zunge zu vergrößern.
genioglossus muscle - ein Muskel der den hinteren Teil der Zunge mit dem hinteren Teil des Kinns verbindet und dem Vorschieben, Zurückziehen und Herunterdrücken der Zunge dient.
glossectomy - die chirurgische Verkleinerung oder Entfernung der Zunge um die unteren Luftwege zu öffnen oder Krebsgewebe zu entfernen.
H zur Oberseitezum Seitenanfang

Hertz (Hz) – die Maßeinheit für die Freuqenz (Schwingungen pro Sekunde); u.a. verwendet bei der Messung von EEGs, benannt nach dem deutscher Physiker Heinrich Rudolf Hertz (1857-1894).

Hochfrequenz-Gewebe-Abtragung – eine Technik, die hochfrequente Wellen nutzt, um überflüssiges Gewebe abzutragen; hierbei wird eine nadelförmige Elektrode unter der Oberfläche des Gewebes plaziert, womit ein Zusammenziehen (Kontrahieren) und nachfolgendes Schrumpfen des überflüssigen Gewebes erreicht wird, welches Schnarchen verursacht.
homeostatic - (homeostasis, n.) der Gleichgewichtszustand des lebenden Körpers (z.B. Temperatur, Chemie, Blutdruck, Schlaf und Wachen, usw.), unabhängig von Umweltveränderungen
Hypersomnia – auch übermäßige Schläfrigkeit oder Somnolence (s. dort); die Unfähigkeit während der normalen Wachphase munter zu bleiben.
hypnagogic hallucinations – lebhafte, oft beängstigende, traumähnliche Bilder und Geräusche die während des Fallens in den REM-Schlaf erfahren werden, gewöhnlich begleitet von Angst Beklemmungen, eine charakteristische Eigenschaft von Narkolepsie
hypnic jerk – auch Schlafbeginn; das Empfinden des Fallens gefolgt von einer physischen Erschütterung und Wachsein, gewöhnlich während der Schlafphase 1.
Hypnotikum - auch Schlaf- oder Beruhigungsmittel; eine Medikation die Schläfrigkeit und Einschlafen herbeiführt oder den Schlaf aufrecht erhält.
hypnotoxin – auch schlaffördernde Substanz; der Begriff wurde von Henri Pieron 1907 geprägt und der eine Substanz beschrieb die Schlaf hervorruft und sie in der Rückenmarksflüssigkeit vermutete.
Hypopnoe – eine Phase abnormal langsamer oder flacher Atmung während des Schlafes die länger als 10 Sekunden andauert. Hypopnoe unterscheidet sich von Apnoe insofern, dass ein schwacher Luftstrom vorhanden ist.
Hypothalamus – die Region an der Schädelbasis die in autonome Prozesse wie regulation der Körpertemperatur, Nahrungsaufnahme und emotianle Aktivitäten involviert ist und der eine große Bedeutung beim Wechsel von Schlaf und Wachsein zugeschrieben wird.
I zur Oberseitezum Seitenanfang

Idiopathisch – spontan und ohne erkennbare Ursache auftretend

idiopathische hypersomnia – eine Störung übermäßiger Schläfrigkeit bei der Personen länger als normal schlafen (mehr als 10 Stunden), übermäßig schläfrig sind, zu unpassenden zeiten in Schlaf verfallen und häufig ein Nockerchen machen. Die genaue Ursache ist unbekannt.
Insomnia (Schlaflosigkeit) – die Unfähigkeit zu Schlafen (in Schlaf zu fallen oder Schlaf aufrecht zu halten); Insomnia ist ein Symptom das meist von tieferliegenden Probelmen verursacht wird. Siehe auch transiente, kurzzeitige, chronische und sleep onset Insomnia.
J zur Oberseitezum Seitenanfang

Jet lag - ein Zustand der nach Flugreisen über mehrere Zeitzonen (meist mehr als 3) eintritt, durch verschiedene psychische und physische Effekte charakterisiert ist (z.B. such as Erschöpfung, Störungen des Magen-Darm-Traktesund Irritationen) und durch eine Störung des zirkadischen Rhythmus' verursacht wird.

K zur Oberseitezum Seitenanfang

Kataplexie - zeitweise(r) Herabsetzung oder Verlust der Muskelkontrolle, ausgelöst durch eine emotionale Rekation wie sie oft bei narcoleptics beobachtet werden kann. Geht einher mit einer plötzlichen, dramatischen Herabsetzung des Muskeltonus und einem Verlust tiefsitzender Reflexe, welcher zu Muskelschwäche oder Lähmung führt (ein Anfall kann die Person zusammenbrechen lassen). Wird gewöhnlicherweise ausgelöst durch einen emotionalen Stimulus wie Lachen oder Erschrecken, oder durch eine plötzliche körperliche Anstrengung. Kataplexie ist ein Smptom der Narcolepsie, einer nervlichen Störung die übermäßige Schläfrigkeit verursacht.

K-Komplex – EEG activity mit hoher Spannung bei der einer stark aufsteigenden Flanke ein Bereich langsam sinkender Spannung folgt und länger als eine halbe Sekunde dauert; notwendige Voraussetzung für Phase 2 des Nicht-REM-Schlafes.
Kleine-Levin Syndrom – eine Störung die durch periodisch wiederkehrende Hypersomnia, zwanghaftes Zuvielessen und Hypersexualität gekennzeichnet ist; zuerst beschrieben durch Willi Kleine 1925 und dann durch Max Levin 1929.
Komplementäre Medizine – the Wissenschaft der Kombination einer oder mehrerer herkömmlicher Behandlungen mit einer oder mehrerer alternativen Behandlungen um den Heilingsprozess zu unterstützen. Die Behandlung der Schlaflosigkeit kann z. B. aus der gabe eines Medikamentes und einer Entspannungstherapie bestehen.
Kortisol – (das gleiche wie Hydrokortison) ein steroides Hormone das in der Nebenniere produziert wird und den Stoffwechsel verschiedener Zellen beeinflusst.
Kurzzeit-Insomnia - zeitweise Schlaflosigkeit die entsteht durch andauernden Stress, zeitweise Krankheit oder traumatischen Erlebnisse.
L zur Oberseitezum Seitenanfang

lark (Lerche, Frühaufsteher) – auch Morgenmensch; jemand der gern früh zu Bett geht und früh morgens aufsteht, vor allem im Alter ausgeprägt.

Laser-gestützte uvulopalatoplasty (LAUP) - eine chriurgische Prozedur für die Behandlung gewohnheitsmäßigen, lauten Schnarchens oder obstruktiver Schlaf-Apnoe (s. dort), wobei die hinteren Ecken des Gaumens, das Gaumenzäpfchen und, falls vorhanden, die Mandeln entfernt werden.
Latenzzeit - ein Interval; Schlaflatenzzeit ist das Interval von "Licht aus" bis zum Einschlafen. REM-Latenzzeit ist die Spanne zwischen dem Einschlafen und dem Beginn des REM-Schlafes (Rapid Eye Movement - schneller Augenbewegungen).
L-Dopa – also called dopaminergic agents; eine Dopamin-steigernde Gruppe von Medikamenten die meist zur Behandlung von Parkinson eingesetzt wird; auch zur Behandlung von Restless Legs Syndrome und Periodic Limb Movement Disorder geeignet. Beispiele sind L-Dopa with Sinemet (carbidopa), Permax (pergolide), and Parlodel (bromocriptine).
leucomaines – Bezeichnung für die giftigen Stoffe die sich während des Tages angeblich sammeln und vom Blut ins Gehirn transportiert werden. Leo Errera vermutete um 1880, dass diese Stoffe für den Schlaf verantwortlich seien.
Lichttherapie – eine Behandlungsmöglichkeit für diverse Störungen, u.a. seasonal affective disorder, Depression, Hypersomnia, and delayed phase sleep disorder. Der Patient wird eine bestimmte Zeit grellem Licht ausgesetzt, um einen normalen Schlaf-Wach-Zyklus zu fördern und Schlafsörungen zu reduzieren.
light box – handelsübliches elektrisches Instrument das künstliches Licht spendet; eine Behandlungsmöglichkeit für Patienten mit Seasonal Affective Disorder, Advanced Phase Sleep Disorder, or Delayed Phase Sleep Disorder.
Lingualplastik – eine chirurgische Prozedur, welche die Zunge verkleinert und die Seitenkeile entfernt, um den Zungengrund zu verringern und den unteren Luftweg zu öffnen.
Lux – Maßeinheit der Lichtintensität; Hersteller von light box (s. dort) verwenden diese Einheit zur Spezifikation der Lichtstärke ihres Gerätes.
M zur Oberseitezum Seitenanfang

maintenance of wakefulness test – ein Test, der aus vier Versuchen á 20 Minuten besteht, die alle zwei Stunden durchgeführt werden. Dabei wird die Fähigkeit des Patienten getestet am Tage wach zu bleiben. Im Gegensatz zu MLST wird die Fähigkeit des Patienten getestet, während der Versuche wach zu bleiben.

Mandeln – Lymphoides Gewebe auf beiden Seiten im hinteren Teil des Rachens deren Hauptaufgabe die Bekämpfung von Infektionen ist.
Melatonin – Hormon, das von der Epiphyse bei Dunkelheit in das Gehirn abgegeben wird und das mit der Regulation (wovon?) und dem Zirkadischen Rhythmus in Verbindung gebracht wird; ein Melatoninderivat wird als gesunde Nahrungsergänzung vermarktet und ist in Geschäften erhältlich.
mental imagery – der Prozess der Bilderzeugung im Gehirn.
Mikroschlaf - ein Abrutschen aus dem Wachsein in den Schlaf, das nur einige Sekunden dauert.
mixed sleep apnea - die Kombination von zentraler und obstruktiver Schlaf-Apnoe (s. dort).
Montage – Bezeichnung für die Untersuchungsgrößen und ihre Reihenfolge auf Polysomnogramm-Papier oder einem Computerbildschirm, bspw. EEG, EOG, Herzfrequenz.
MSLT – the acronym for multiple sleep latency test (s. dort)
multiple sleep latency test - the acronym for multiple sleep latency test; ein Versuch zur Untersuchung und Dokumentation übermäßige Schläfrigkeit am Tage durch eine Serie von Nickerchen im 2-Stunden-Rhythmus.
MWT – an acronym for the maintenance of wakefulness test (s. dort)
myoclonus - see nocturnal myoclonus.
N zur Oberseitezum Seitenanfang

Nachteule – auch Abendmensch; bezeichnung für jemanden, der gern spät ins Bett geht und morgens spät aufsteht.

Narkolepsie - körperlicher Zustand, der gekennzeichnet ist durch Phasen unpassenden und meist unfreiwilligen Schlafes in Form von Nickerchen, welche von wenigen Minuten bis zu einigen Stunden dauern können; meist begleitet von Kataplexie, Schlaflähmung und Halluzinationen beim Einschlafen.
National Sleep Foundation (NSF) – 1990 gegründet als eine unabhängige gemeinnützige Organization die sich der Verbesserung der allgemeinen Gesundheit und der Erhöhung der Sicherheit im Umgang mit Schlaf und Schlafstörungen widmet.
negative sleep conditioning - ein psychischer Zustand verursacht durch selbstgemachten Stress und der Angst schlafen zu müssen; insbesondere die Unfähigkeit nachts im eigenen Bett zu schlafen.
Neuron – eine Art von Nervenzellen (oder Gehirnzellen) mit einem zentralen Teil (Axon) und langen Enden (Dendriten), die auf das Empfangen, Verarbeiten und Weiterleiten von Signalen im Nervensystem spezialisiert ist.
nicht-REM-Schlaf - ein Stadium des Schlafes, wobei vier Phasen unterschieden werden, die von leichtem Dämmern bis hi zu tiefen Schlaf reichen; In den Phasen 3 und 4 des NREM-Schlafes nehmen Blutdruck, Muskelaktivität und Atmung ab und der Schlafende entspannt; 75% des Schlafes entfallen auf NREM-Schlaf.
nocturia – also called nycturia; häufiges nächtliches Urinieren, das in regelmäßigem Erwacheun und Gängen zur Toilette resultiert. Kann durch Probleme im Urogenitaltrakt, Infektionen, Tumore oder Medikamente und wird mit der Entwicklung obstruktiver Schlaf-Apnoe (s. dort) in Verbindung gebracht.
nocturnal – nächtlich oder nachtbezogen; Gegenteil von diurnal.
nocturnal myoclonus - ein kurzer, schneller Stich, der nachts auftritt als Ergebnis des plötzlichen Zusammenziehens einer oder mehrerer Muskelgruppen; früher als Periodic Limb Movement Disorder bezeichnet.
Normal hypersomnia – aeine Stärung, bei der die betroffene Person mehr Schlaf benötigt als normal (etwa 10 Stunden pro Tag) und die auf einer genetischen Prägung beruhen kann. Diese Personen werden auch als "natürliche Langschläfer" bezeichnet.
O zur Oberseitezum Seitenanfang

Obstruktive Schlaf-Apnoe - eine häufige Form des Atemstillstandes, bei der die Atemwege blockiert sind, was in zu geringer Atmung und kurzen Unterbrechung des Schlafes resultiert; gewöhnlich verursacht durch körperliche Anomalien.

Opiate - eine Gruppe von class of Kodeine-Derivaten, die unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, bspw. Tylenol #3, Percocet (oxycodone), Darvon (propoxyphene) und Methadon; werden verwendet, um schwere Fälle des Restless Legs Syndrome und der Periodic Limb Movement Disorder zu behandlen.
OSA – im deutschen sinnvoll?
OTCs – überhaupt relevant? Gibt's eine entsprechende deutsche Bezeichnung mit Akronym? - sonst weglassen!
otolaryngology – Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde
P zur Oberseitezum Seitenanfang

Paradoxe Therapie - eine effektive Behandlungsform von Schlaflosigkeit die von dem Schlaflosen verlangt nicht in den Schlaf zu fallen.

Parasomnia - bezeichnet ungewöhnliche, lästige schlafbezogene Störungen, etwa Schlafwandeln, Reden im Schlaf und Albträume.
pavor nocturnus – nächtlicher Schrecken, abgeleitet aus dem Lateinischen pavor(Schrecken) und nocturnus (nächtlich). Siehe auch sleep terrors.
Periodic Limb Movement Disorder - also called PLMD, Periodic Limb Movement Syndrome, or PLMS; ein Zustand bei dem ein Stechen in Armen oder Beinen zu spüren ist bzw. Arme oder Beine sich unfreiwillig und regelmäßig wärend des Schlafs bewegen.
periodic limb movement index - Anzahl der Arm- oder Beinbewegungen pro Stunde Schlaf; wird durch Sensoren an Armen und Beinen gemessen.
Phase-1-Schlaf - die kurze Phase des Dämmerns im Nicht-REM-Schlaf in welcher die Person sehr leicht zum Schlaf übergeht aber auch sehr leicht geweckt werden kann; charakterisiert durch niedrige Spannungen im EEG und langsame, rollende Augenbewegungen; 5% des Nicht-REM-Schlafes entfallen auf Phase 1.
Phase-2-Schlaf - Phase des intensiveren Schlafes im Nicht-REM-Schlaf; charakterisiert durch sleep spindles und K-Komplexe; 45% des of Nicht-REM-Schlafes entfallen auf Phase 2.
Phase-3-Schlaf - Phase tieferen Schlafes im Nicht-REM-Schlaf; charakterisiert durch delta Wellen untersetzt mit kleineren, schnelleren Wellen; 12% des Nicht-REM-Schlafes entfallen auf Phase 3.
Phase-4-Schlaf - Phase sehr tiefen Schlafes im Nicht-REM-Schlaf, besteht fast ausschließlich aus delta Wellen; die Phase, in der Schlafwandeln und sleep terrors auftreten können; 13% des Nicht-REM-Schlaf entfallen auf Phase 4.
Pickwickian Syndrom – der Begriff, mit dem früher die obstruktive Schlaf-Apnoe bezeichnet wurde, erstmalig verwendet von Charles Dickens 1836. Damit wurden übergewichtige Leute bezeichnet, die übermäßig schläfrig waren und laut schnarchten.
PLMD – gibt's ein deutsches relevantes Akronym?
Polyp – vorstehendes Gewächs oder Masse, meist gutartig, der in Schleimhäuten und im Nasengang wächst, verursacht Behinderungen (Obstruktionen) des Luftstromes.
Polysomnogramm (PSG) - Schlafuntersuchung; eine nicht-invasive Untersuchung (kein chrirurgischer Eingriff), die Lebenszeichen und Physiology während des Nachtschlafes aufzeichnet. Beinhaltet die Messergebnisse von EEG, EMG, und EOG, ebenso den Atemluftstrom, Blutsauerstoffgehalt, Pulse, Herzfrequenz, Körperlage und Atemaufwand.
postprandial dip - ein leichtes Dämmern verursacht durch einen natürlichen Abfall der Körpertemperatur, besonders am zeitigen Nachmittag uind nach den Mahlzeiten.
post-traumatische Hypersomnia – Übermäßige Schläfrigkeit, die als Störung innerhalb von 18 Monaten nach einem traumatischen Ereignis auftritt (Unfall, der auch das Zentrale Nervensystem betraf).
Primäres Schnarchen - Schnarchen unabhängig von Apnoe (s. dort). 
Process C – das natürliche Verhalten und die Tendenz, während der "Schlafphase" zu schlafen (meist zwischen 23.00 Uhr und 7.00 Uhr), reguliert durch den menschlischen zirkadischen Rhythmus
Process S – auch Homöostatischer Prozess, der Hang einer normalen Person mit Schlafdefizit während normaler Wachzeit schläfrig zu sein und tiefer und länger zu schlafen wenn sie dann eingeschlafen ist.
Pupillometry – das Messen des Durchmessers und der Aktivität der Pupillen im Zusammenhang mit Schläfrigkeit oder Wachsein. Diese Unterschung dient eher wissenschaftlichen als diagnostischen Zwecken.
Q zur Oberseitezum Seitenanfang
R zur Oberseitezum Seitenanfang

recurrent hypersomnia – Störung bei der übermäßige Schläfrigkeit auftritt, allerdings liegen zwischen den einzelnen Ereignissen Wochen oder Monate, oft im Zusammenhang mit anderen Störungen wie Hypersexualität oder zwanghaftem Essen.

Reden im Schlaf - auch Somniloquy; eine Parasomnia charakterisiert durch Reden im Schlaf.
REM percent - das Verhältnis von REM-Schlaf zu Gesamtschlaf.
REM Rebound or Recovery - eine erhöhte Menge an REM-Schlaf in einigen Nächten nach einer Periode von REM-Schlaf-Defizit. REM rebound kann nach eineigen Tagen ohne Schlaf oder nach dem Absetzen bestimmter Medikamente (inkl eineiger Schlafmittel, die REM-Schlaf unterdrücken) auftreten. Erhöhte Mengen von REM-Schlaf können in aufwühlenden Träumen resultieren.
REM-Beginn - Bestimmung des Beginns einer REM-Phase.
REM-Latenz - Zeitspanne period zwischen Einschlafen und erstem Auftreten von REM-Schlaf.
REM-Schlaf - auch "paradoxer" Schlaf; dieses Stadium des Schlafes ist gekennzeichnet von schnellen Augenbewegungen (rapid eye movement - REM), Muskellähmungen, und ungleichmäßigem Atmen, Herzfrequenz und Blutdruck. Das Träumen geschieht in der Phase des REM-Schlafes.
respiratory disturbance index (RDI) - Anzahl und Dauer von Atemstillständen (sowohl zentrale als auch obstruktive Apnoe, s. dort) pro Stunde Schlaf. Ein RDI größer als 5 wird als abnormal betrachtet.
Restless Legs Syndrome - also called RLS; eine nervliche Störung unbekannter Ursache die nicht unterdrückbare stechende und kriechende Eindrücke in den Beinen beim Sitzen oder Liegen verursacht.
RLS – relevant bei deutscher Übersetzung?
S zur Oberseitezum Seitenanfang

SAD – relevant bei deutscher Übersetzung?

Schlaf - ein Stadium geistigen und körperlichen Ausruhens, wobei die Person ziemlich inaktiv ist und ihre Umgebung kaum wahrnimmt.
Schlaf-Apnoe - Phasen des Nicht-Atmens während des Schlafes, die mindestens 10 Sekunden dauern und 5 mal pro Stunde auftreten; siehe auch zentrale, chronische und mixed Schlaf-Apnoe.
Schlafdefizit - der Mangel an Schlaf der entsteht, wenn der Schlafbedarf einer Person nicht gedeckt wird.
Schlafeffizienz - der Anteil des Schlafes an der Zeit die normalerweise durch Schlaf belegt ist, also das Verhältnis von tatsächlichem Schlaf zur Gesamtschlafenszeit im Bett.
Schlafenszeit - definiert als die Zeit, wenn man versucht in den Schlaf zu fallen (unterschieden von der Zeit, zu der man ins Bett geht).
Schlafentzug - geistiger und körperlicher Zustand der entsteht, wenn Schlaf nicht erreicht werden kann oder unterdrückt wird. Dies kann in einigen Fällen zu Konzentrationsschwäche, Gedächtnisverlust und seltener Halluzinationen und unbeständigem Verhalten führen
Schlafhygiene - die Praxis des Erreichens und Aufrechterhaltens von schlaffördernden Verhaltensweisen.
Schlaflähmung - ein kurzer Verlust der Muskelkontrolle der beim Einschlafen oder beim Aufwachen auftritt; meist in Verbindung mit Narkolepsie. Kann einige Sekunden bis mehrere Minuten dauern. Tritt bei einem von 20 gesunden Menschen auf, ist aber vor allem bei Leuten mit Narkolepsie anzutreffen.
Schlaflatenz - Schlaflatenz ist das Interval von "Licht aus" bis zum Einschlafen.
Schlafmedizin - die Wissenschaft, die den Schlaf und die damit verbundenen Prozesse untersucht; bezeichnet auch die klinische Praxtis des Beurteilends und Behandelns von Schlafstörungen.
Schlafstörungen - körperliche und psychische Umstände oder Beinträchtigungen des Schlafes of sleep und des Wachseins, gewöhnlich verursacht durch Anomalien die während des Schlafes auftreten oder durch Anomalien bestimmter Schlafmechanismen.
Schlaf-Wach-Zyklus – das sich im 24 Stunden-Rhythmus wiederholende Muster bei dem sich Perioden des Schlafes mit Perioden des Wachseins abwechseln.
Schlafwandeln - auch Somnambulismus; eine Parasomnia charakterisiert durch Herumlaufen oder das Durchführen anderer komplizierter Aktivitäten während des Schlafens.
Schlafzentrum – eine abgegrenzter Bereich im Gehirn, von der vermutet wird, dass sie für die Regulierung des Schlafes verantwortlich ist.
Schlafzyklus - der Zyklus, in dem sich nicht-REM-Schlaf und REM-Schlaf abwechseln (etwa in 90- bis 110-minütigen Phasen). Ein normales Schlafmuster besteht aus vier bis fünf Schlafzyklen.
Schnarchen - Geräusch beim schlafenden Individuum, das durch die Vibration des Gaumens und des Gaumenzäpfchens während des Atmens hervorgerufen wird.
SCN – relevant bei deutscher Übersetzung?
seasonal affective disorder – eine Störing die sich in Depression, Zuvielschlafen, Zuvielessen, vermindertem Sexualtrieb, weniger produktivem Arbeiten und anderen mit Depression in Beziehung stehenden Symptomen äußert. Tritt meist im Mittel- bis Spätherbst wegen der schlechteren Lichverhältnisse auf und schwächt sich im Frühling wieder ab.
Sedativ – auch Schlaftablette, Beruhigungsmittel oder Hypnotikum; eine Medikation die Schläfrigkeit und Einschlafen herbeiführt oder den Schlaf aufrecht erhält.
selective serotonin reuptake inhibitors - eine Gruppe von Antidepressiva die Nervenimpulse entlang der Nervenbahnen durch den Neurotransmitter Serotonin unterstützt; effektiv bei der Behandlung von von Narkolepsie Symptomen. Besipiele sind u.a. Zoloft, Prozac, und Paxil.
septoplasty – eine Operation, die manchmal zur Behandlung obstruktiver Schlaf-Apnoe (s. dort) eingesetzt wird, wobei ein schmaler Schnitt im Nasenloch erfolgt und Knorpel sowie Knochen der Nasenscheidewand gestrafft werden.
Septum – Nasenscheidewand; trennt die beiden Nasengänge; kann bei Krümmung die Nasengänge versperren.
Serotonin – ein Neurotransmitter, der in Stammzellen des Gehirns und anderen Teilen des Zentralen Nervensystems auftritt; bei Tierversuchen führte die Hemmung der Serotonin-Bildung zu schwerer Insomnia (s. dort).
S-Faktor – eine Substanz in der Rückenmarksflüssigkeit mit schlaffördernden Eigenschaften
sleep maintenance insomnia – eine oder mehrere Perioden des Wachseins spät in der Nacht, die sich auf Krankheiten, primäre Schlafstörungen oder Depression zurückführen lassen.
sleep mentation - das Schaffen von Bildern, das Denken und Fühlen während des Schlafes.
sleep onset insomnia - Insomnia gekennzeichnet durch ein verzögertes Einschlafen, etwa 30 Minuten oder länger nach dem zu Bett gehen; meist verursacht durch Ängste
sleep restriction therapy – a eine Verhaltensschulung, die von Dr. Arthur Spielman und seinen Kollegen entwickelt wurde und einem einfachen Prinzip folgt: beschränke die Zeit im Bett nur auf die Stunden wirklichen Schlafes, erhöhe dann die zeit entsprechend der Zunahme der Schlafeffizienz.
sleep spindles – ein Muster in EEG-Wellen, das aus einer Spitze von Wellen mit 11 bis 15 Hz über 0,5 bis 1,5 Sekunden besteht und Schlaf der Phase 2 identifiziert.
sleep terrors - auch pavor nocturnus; eine Parasomnia charakterisiert durch Phasen mit Schreien und gelegentlich auch Schlafwandeln. Sleep terrors verbinden sich gewöhnlich mit Angstzuständen und Beklemmungen.
Slow Wave Sleep (SWS) - bezeichnet Schlaf der Phasen 3 und 4.
Somnambulismus - siehe Schlafwandeln
Somniloquy - (somniloquism) siehe Reden im Schlaf
Somnolence – auch übermäßige Tagesschläfrigkeit; die Unfähigkeit, während der normalen Wach-Periode des Schlaf-Wach-Zyklus wach zu bleiben. Kann mittels des multiple sleep latency test (MSLT) gemessen werden.
Somnologe - Spezialist für Forschung, Diagnose bzw. Behandlung von Schlafstörungen.
somnoplasty – eine nicht-invasive Prozedur, die mittels hochfrequenter Wellen Strukturen im Rachen verkleinert, eingesetzt bei der Behandlung des Schnarchens und obstruktiver Schlaf-Apnoe.
Stimulanz - Art von Medikament, wie z.B. Cylert, Ritatlin, and Dexedrine, welche das zentrale Nervensystem stimuliert; häufdig zur Behandlung übermäßiger Tagesschläfrigkeit verwendet.
stimulus control – an effective insomnia technique, auch Zehn-Minuten-Regel (s. dort)
suprachiasmatic nuclei - auch Endogener Zirkadischer Schrittmacher; kleine Strukturen im Gehirn, die empfindlich auf die Abwesenheit/das Vorhandensein von Licht reagieren und den zirkadischen Rhythmus koordinieren.
T zur Oberseitezum Seitenanfang

Theta Rhythmus - Tritt vor allem in den leichten Schlafphasen1 und 2 auf und Theat Rhythmen schwingen mit etwa 8 Hertz.

Tonsillektomie - chirurgische Entfernung der Mandeln.
total sleep period - die Zeit zwischen Einschlafen und finalem Erwachen. In Ergänzung zur total sleep time, beinhaltet sie auch die Zeit des Erweckens und der Bewegungen bis zum Aufwachen. (siehe auch Schlafeffizienz).
total sleep time - die Menge des tatsächlichen Schlafes innerhalb einer Schlafperionde; ergibt sich aus total sleep period abzüglich der Bewegungen und der Aufwachzeit. Total sleep time ist die Summe aller REM- und Nicht-REM-Schlaf-zeiten innerhalb einer Schlafperiode.
tracheostomy – also known as a tracheotomy; eine chirurgische Prozedur die eine Öffnung der Luftröhre im Hals herstellt, um einen Tubus (Schlauch) zur Atmungsunterstützung einzuführen. Diese Prozedur wird nur bei patienten mit schwerwiegenden Schlaf-Apnoen angewendet.
transient insomnia – manchmal auch als adjustment sleep disorder oder situational insomnia bezeichnet, es handelt sich um Schlaflosigkeit die über mehrere auf einander folgende Nächte andauert und oft durch Stress oder Aufregung hervorgerufen wird.
Träume - Perioden intensiver lebhafter Bilder während des Schlafes oft in Verbindung mit schnellen Augenbewegungen (rapid eye movements - REM).
turbinate – also called the Nasenmuschel; jeder der drei Knochen im Nasenraum (unterer, mittlerer und oberer) ist umgeben von weichem Gewebe und formt die Seiten der Nasenhöhle.
turbinate reduction – eine chirurgische Prozedur, um eine vergrößerte turbinate zu verkleinern, dies kann die nasalen Luftwege vergrößern und dadurch obstruktive Schlaf-Apnoe (s. dort) lindern.
U zur Oberseitezum Seitenanfang

Übermäßige Tagesschläfrigkeit – die Unfähigkeit, in der normalen Wachphase des Schlaf-Wach-Zyklus wach zu bleiben, auch unfreiwilliger Schlaf. Verbreitete Ursachen sind u.a. unzureichender Schlaf, Atemstillstand während des Schlafs, Narcolepsie und Schlaflosigkeit (insomnia).

UPPP – relevant für deutsche Übersetzung?
Urotoxine – geprägt von Abel Bouchard 1886, beschreibt giftige Stoffe, die während des Schlafes in den Urin ausgeschieden werden.
uvula - Gaumenzäpfchen, das herunterhängende Gewebe im hinteren Rachenraum
uvulopalatopharyngoplasty - die chirurgische Prozedur für die Entfernung des Gaumenzäpfchens und die Straffung losen Gewebes im hinteren Rachenraum.
V zur Oberseitezum Seitenanfang
W zur Oberseitezum Seitenanfang
Wachsamkeitstest – der Prozess der Untersuchung des Grades der Aufmerksamkeit während des Wachseins in einer klinischen oder Forschungsumgebung. Kann eine Serie von Untersuchungen beinhalten, etwa die Epworth Sleepiness Skala, Pupillometrie, Reaktionszeittests, MLST oder MWT.

Wachsein – Gehirnstatus der beobachtet werden kann, wenn eine gesunde Person nicht schläft.

X zur Oberseitezum Seitenanfang
Y zur Oberseitezum Seitenanfang
Z zur Oberseitezum Seitenanfang
Zähneknirschen – auch Bruxismus; eine Parasomnia (s. dort) charakterisiert durch das Mahlen oder Zusammenbeißen der Zähne während des Schlafes
Zähneknirschen (bruxismus) – eine Parasomnia (s. dort) charakterisiert durch das Mahlen oder Zusammenbeißen der Zähne während des Schlafes
Zehn-Minuten-Regel - entwickelt von Dr. Richard Bootzin und seinen Kollegen, gibt einer Person 10 Minuten Zeit, um einzuschlafen. Schläft die Person nicht ein, muss sie aufstehen, in ein anderes Zimmer gehen und darf erst wieder ins Bett gehen, wenn sie schläfrig ist.
zentraler Atemstillstand - Abschnitte von Atemaussetzern während des Schlafes von mindestens 10 Sekunden, wobei das Gehirn der Atemmuskulatur keine Signale zum Atmen gibt.
Zentrales Nervensystem (ZNS) – Teil des Nervensystems der aus dem Gehirn und dem Rückenmark besteht, verantwortlich für die Koordination aller motorischen und mentalen Aktivitäten.
Zirkadian - ein Zyklus dauert etwa 24 Stunden.
zirkadischer Rhythmus - der Prozess biologischer Schwankungen über 24 Studen , koordiniert durch den suprachiasmatic nuclei im Gehirn, welcher die Körpertemperatur, Hormonausschüttungen und ander Körperfunktionen reguliert.
Zungenbein – ein C-förmig geformter Knochen im oberen Halsbereich oberhalb des Adamsapfels mit Muskelverbindungen zum Zungengrund und den Seiten des unteren Rachenraumes
Zungenbein vorrücken – eine chirurgische Operation bei welcher der Zungenbeinknochen nach vorn gezogen und entweder am Adamsapfel oder am Kieferknochen befestigt wird, um so den Raum für Luft hinter der Zunge zu vergrößern.
Zungenmandeln - mandelartiges Gewebe am hinteren Teil der Zunge.

Erstellt: ENN-ICS consortium
Datum: 2005-07-30
Zuletzt aktualisiert am: 10/27/2005
Insomnia ist die Unfähigkeit zu Schlafen …
Narkolepsie äußert sich durch unfreiwilliges Schlafen …
- CMS
- LMS
- Validation questionnaire
- Bücher/Broschüren
 
Kontakt | Glossar | FAQ | Nutzungsbedingungen | Datenschutzhinweis © 2005 ENN-ICS Consortium. All rights reserved.